In traditionellen Fertigungswerkstätten treten viele Probleme erst nach Beginn der Produktion auf: Materialien, die nicht rechtzeitig ankommen, schlecht geschätzte Phasen, versteckte Kosten oder sogar Fehler bei der Interpretation des 3D-Modells. Der wahre Wandel beginnt jedoch viel früher.
In der Ära der intelligenten Fertigung wird die technische Angebotsphase zu einem strategischen Werkzeug, um Abweichungen vorherzusehen, Fehler zu reduzieren und bessere Entscheidungen zu treffen.
Das Angebot als Ausgangspunkt der Prozesskontrolle
Ein gut erstelltes technisches Angebot ist viel mehr als eine Preisschätzung: Es ist der erste Schritt, um die technische, wirtschaftliche und logistische Machbarkeit der Arbeit zu sichern. In einem Kontext der vernetzten Fertigung sollte jedes Angebot alle Aspekte des Prozesses genau widerspiegeln: vom Materialtyp über die erforderlichen Arbeitsphasen bis hin zu geschätzten Zeiten, Wärmebehandlungen oder Qualitätsanforderungen.
Wenn das Angebotsdokument mit realen und aktuellen Daten gespeist wird – zum Beispiel Lieferantenpreise, Maschinenverfügbarkeit oder frühere Erfahrungen mit ähnlichen Teilen – wird es zu einer wichtigen Quelle, um Problemen vorzubeugen. Wenn ein Angebot zum Beispiel eine unnötig enge Toleranz oder ein Materialformat berücksichtigt, das nicht auf Lager ist, kann dies zu Verzögerungen, Mehrkosten oder sogar Ablehnungen durch den Endkunden führen.
Die Analyse dieser Aspekte vor Beginn der Fertigung ermöglicht es, rentablere und realistischere Vorschläge zu erstellen, die die kommerziellen Interessen mit der tatsächlichen Produktionskapazität der Werkstatt in Einklang bringen.
Digitalisierung, um vorherzusagen, nicht nur zu reagieren
Mit traditionellen Werkzeugen werden Angebote mit Excel-Tabellen, verstreuten Vorlagen oder sogar aus dem Bauch heraus erstellt, was die Analysefähigkeit einschränkt und eine starke Abhängigkeit von der Erfahrung des Verantwortlichen erzeugt. In einem digitalisierten und vernetzten Umfeld hingegen ist es möglich, diesen Prozess systematisch und ganzheitlich zu verbessern.
Die Integration von spezialisiertem Software ermöglicht es, auf die Historie ähnlicher Teile zurückzugreifen, um Fehler zu vermeiden, kritische Geometrien direkt aus der CAD-Datei anzuzeigen und Kosten dynamisch basierend auf Mengen oder Materialänderungen zu schätzen. Darüber hinaus wird die Rückverfolgbarkeit der während des Angebotsprozesses getroffenen Entscheidungen erleichtert, sodass verschiedene Teammitglieder das technische und kommerzielle Denken hinter jedem Angebot nachvollziehen können.
Dieser Ansatz erhöht nicht nur die Zuverlässigkeit der Angebote, sondern ermöglicht es der technischen Abteilung, agiler zu werden, Fehler zu reduzieren und weniger Zeit mit wiederholenden Aufgaben zu verbringen. Das Angebot hört auf, ein Engpass zu sein, und wird zu einem Hebel für das Wachstum.
Fabriqer: Voraussicht aus der 3D-Datei
Fabriqer ist eine Software zur Automatisierung von Angeboten, die für Fertigungswerkstätten entwickelt wurde, die auf Abruf aus einer 3D-Datei arbeiten. Der Fokus liegt nicht nur auf der Beschleunigung der Angebotserstellung, sondern auch auf der Verbesserung der Entscheidungsqualität ab der ersten Interaktion mit dem Kunden.
Zu seinen herausragenden Funktionen gehören:
- Automatische Konvertierung von nativen Dateien in STEP und integrierter 3D-Viewer.
- Automatische Extraktion von Maßen, Volumen und Gewicht zur Berechnung des benötigten Materials.
Geführte Auswahl von Materialien, Formaten und Lieferzuständen mit bearbeitbaren Preisen.
- Geführte Auswahl von Materialien, Formaten und Lieferzuständen mit bearbeitbaren Preisen.
Erstellung von maßgeschneiderten PDF-Angeboten mit Logo, Corporate Image und direktem Versand aus der Software.
- Historie ähnlicher Teile und Vorschläge für zuvor angebotene Bedingungen.
Dank dieser Informationen ermöglicht es Fabriqer, Inkonsistenzen zu erkennen, Zeit bei wiederholenden Aufgaben zu sparen und Fehler zu vermeiden, die in der Produktionsphase sehr teuer werden könnten.
Die Automatisierung in Fertigungswerkstätten beginnt nicht an der Maschine, sondern in der technischen Abteilung. Die Fähigkeit, Probleme vorherzusehen, Entscheidungen aus der 3D-Datei zu validieren und technisch fundierte Angebote zu erstellen, ist ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für Werkstätten, die in einem zunehmend anspruchsvolleren Umfeld rentabel bleiben wollen.
Die vernetzte Fertigung erfordert die Professionalisierung der Angebotsphase, die Bereitstellung zuverlässiger Daten und intelligenter Werkzeuge wie Fabriqer. Denn ein gutes Angebot verkauft sich nicht nur besser, es produziert auch besser.
Fabriqer hilft dir, zu einer rentableren, professionelleren und verantwortungsbewussteren Fertigung voranzukommen. Beginne noch heute, Fabriqer zu nutzen – teste es kostenlos!